Ratinger Jonges

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Heimatverein Ratinger Jonges e.V. Gegründet 1957

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Spurensuche 2026 in Düsseldorf

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Spurensuche 2026 in Düsseldorf

Da es bei der jährlichen Spurensuche in der Ratinger Nachbarstadt normalerweise immer durch die Straßen der verschiedenen Stadtviertel geht (ausgenommen im letzten Jahr durch den Zoopark), hatte der Reisebaas für dieses Jahr mal einen „besonderen“ Park ausgesucht, nämlich den Düsseldorfer Nordfriedhof, da man das fast 70 Hektar große Gelände gut als Park bezeichnen kann.
Geführt wurden wir diesmal von Rolf Dahlmann, wie immer bei unserer Spurensuche ein Mitgliedglied der Geschichtswerkstatt Düsseldorf, der sich bestens dort auskennt, wie wir sogleich bei der Erklärung zur Geschichte des Friedhofs vor dem Rundgang und dann auch vor den besuchten Grabstellen bekannter Persönlichkeiten feststellen konnten, darunter das Grab der vielleicht bekanntesten Düsseldorferin „Mutter Ey“ wie auch einiger ehemaliger Oberbürgermeister. 
Dass man zu der „Millionenhügel“ genannten Erhebung auch „Hügel der Millionäre“ sagen könnte, davon konnten sich die Ratinger Jonges dann selbst überzeugen, da sich die eigentliche Sanddüne als höchster Punkt – gekrönt durch ein Hochkreuz - besonders gut für repräsentative Erbgrabstätten eignete, wie man an den „prunkvollen“ Grabstätten von Industriellenfamilien erkennen kann, darunter die der Fam. Zapp, Haniel, von Bennigsen-Foerder, Heye oder Lueg. Besondere Aufmerksamkeit fand natürlich die Grabstelle von Gustav Poensgen, da wir Ratinger mit dem Namen Poensgen über das gleichnamige Ratinger Brauhaus und seinem leider auch inzwischen Verstorbenen Gründer Hans-Willi Poensgen besonders verbunden sind. Nur ob die Familien zum gleichen Stammbaum gehören, konnte auch unser Führer nicht beantworten. Dafür aber, dass bei einem Metalldiebstahl im August 2024 mehrere Figuren und weitere Elemente aus Bronze von mehreren Grabstätten gestohlen wurden, an deren Stellen entweder Fotos davon oder leere Sockel erinnern.  
Zwei Stunden dauerte die sehr interessante Führung, wobei wir nur einen kleinen Teil des riesigen Friedhofs besichtigen konnten und somit das Grab der bereits 1957 ermordeten bekannten „Edelprostituierten Nitribitt“, wie auch weitere Grabstellen bekannter Persönlichkeiten und der Jüdische Friedhof außen vor bleiben mussten.

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